Römerstein

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Sanierung

Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte Böhringen 2“


Mit Finanzhilfen aus Programmen der Städtebauförderung unterstützen Bund und Länder Kommunen bei der Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen – so auch die Gemeinde Römerstein. Seit 2014 läuft die Sanierungsmaßnahme „Ortsmitte Böhringen 2“ im Landessanierungsprogramm bzw. im Bund-Länder Programm „Kleinere Städte und Gemeinden“. Mit Umstrukturierung der Bundesprogramme seit 2020 im Bund-Länder-Programm „Lebendige Zentren“ (LZP).

Zur Durchführung von Erneuerungsmaßnahmen im Sanierungsgebiet wurde vom Regierungspräsidium Tübingen ein Förderrahmen von 2.416.667 € bewilligt. Die Förderung durch das Land Baden-Württemberg und den Bund beträgt 1.450.000 € (60 %) des Förderrahmens. Die verbleibenden 966.667 € (40%) sind von der Gemeinde Römerstein als Eigenanteil zu erbringen.

Ziel der Sanierungsmaßnahme ist es Funktionsverluste im Ortsteil zu beseitigen und die Innenentwicklung voranzutreiben. Dies gelingt durch Maßnahmen im öffentlichen und privaten Bereich. Seit Beginn der Sanierung konnte die Gemeinde mit den bewilligten Finanzhilfen bereits den Kreuzungsbereich Burgstraße / Poststraße neu gestalten und den Neubau des Kindergartens realisieren. Im April 2020 konnte sich die Gemeindeverwaltung über weitere Mittel in Höhe von insgesamt 211.140 €. aus dem Programm „Soziale Integration im Quartier“ (SIQ) zur energetischen Modernisierung des Kindergartens in Böhringen freuen und eine weitere Kindergartengruppe in Römerstein unterbringen.
Für den Erfolg der Sanierung spielen private Eigentümer im Sanierungsgebiet eine ebenso wichtige Rolle. Aus diesem Grund unterstützt die Gemeinde private Vorhaben, die zum Erreichen der Sanierungsziele beitragen, mit einem Zuschuss. Im Falle privater Modernisierungsmaßnahmen können zusätzlich erhöhte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten in Anspruch genommen werden.
Welche privaten Maßnahmen können gefördert werden?
 
Modernisierung und Instandsetzung

Gefördert werden können Maßnahmen, die zum Abschluss der Gesamtmodernisierung des Gebäudes führen. Der energetischen Ertüchtigung ist dabei besonders Rechnung zu tragen. Diese sind aus folgender Abbildung ersichtlich.

 Schaubild Fördermöglichkeiten

 
Abbruch von Gebäuden

Für Abbruch- und Beseitigungskosten sowie die Abbruchfolgekosten von Gebäuden können Eigentümer eine Kostenerstattung von der Gemeinde erhalten.
Wichtiger Hinweis
Um eine Förderung sowie eine erhöhte steuerliche Abschreibung geltend machen zu können, muss vor Beginn der geplanten Maßnahme eine entsprechende Vereinbarung mit der Gemeinde abgeschlossen werden. Maßnahmen, die vor Abschluss einer Vereinbarung begonnen werden, sind grundsätzlich nicht förderfähig.

Wie hoch ist die Förderung?


 Die Höhe der Förderung richtet sich nach den vom Gemeinderat beschlossenen Fördergrundsätzen für private Maßnahmen. Diese wurden in der Sitzung des Gemeinderates am 15.Oktober 2020 geändert.
 
Modernisierung und Instandsetzung
 

Der Förderzuschuss beträgt im Regelfall max. 20 % der berücksichtigungsfähigen Gesamtkosten, maximal 25.000 €.
Bei Denkmalen und städtebaulich wertvollen Gebäuden und bei Maßnahmen, die zur Schaffung neuer, abgeschlossener Wohneinheiten führen, um diese dem Wohnungsmarkt zuzuführen, im Einzelfall max. 30 % der berücksichtigungsfähigen Gesamtkosten, maximal 35.000 €.

Abbruch von Gebäuden
 
Die Entschädigung der Abbruch- und Beseitigungskosten sowie der Abbruchfolgekosten bei anschließender Neubebauung zur Wohnnutzung wird auf 100 % der nachgewiesenen Kosten, höchstens jedoch auf 100 % der Angebotssumme des günstigsten Anbieters beschränkt.
Ohne anschließende Neubebauung bzw. mit Neubebauung von Nebengebäuden auf 50 % der nachgewiesenen Kosten höchstens jedoch auf 50 % der Angebotssumme des günstigsten Anbieters.
Die Förderung wird aufgrund der nur beschränkt zur Verfügung stehenden Fördermittel des Landes Baden-Württemberg im Regelfall betragsmäßig je Grundstück auf 25.000,00 € beschränkt. Bei Abbrüchen ohne Neubebauung bzw. dem Neubau von sonstigen Gebäuden auf 12.500 €.
 
Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht!
 
Die weiteren Details können den Fördergrundsätzen entnommen bzw. bei Ihren Ansprechpartnern erfragt werden.
Die Sanierungsmaßnahme läuft voraussichtlich noch bis 30.04.2023. Sofern auch Sie als privater Eigentümer im Sanierungsgebiet Modernisierungs- oder Ordnungsmaßnahmen planen und einen Zuschuss beantragen wollen, melden Sie sich bitte bei Ihren Ansprechpartnern. Anfragen zur Sanierung beantwortet Ihnen Frau Netz (07382 939815, E-Mail: netz@roemerstein.de) von der Gemeindeverwaltung.

Für eine unverbindliche und kostenlose Sanierungsberatung wenden Sie sich gerne an die zuständige Projektleiterin der als Sanierungsträger beauftragten Wüstenrot Haus- und Städtebau GmbH (WHS), Frau Bieler (07141 16-757230, E-Mail: sindy.bieler@wuestenrot.de).
 
Wir freuen uns auf Ihre Mitwirkung!